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    <title>Unzustand - Arbeitswahn</title>
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    <pubDate>Mon, 12 Nov 2007 21:28:10 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Unzustand - Arbeitswahn - </title>
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    <title>Arbeit ist für Gesunde</title>
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            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Westgate Resorts, der grösste private Arbeitgeber in Florida, liegt die Gesundheit seiner Arbeiter sehr am Herzen. So sehr, dass dicke sowie rauchende Mitarbeiter kurzerhand rausfliegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was Gewerkschaften in Europa dazu bringen würde, die bösen Bosse zu kreuzigen, ist in Amerika kein besonderes Ereignis und ausserdem legal. Das Gesetz gegen Diskriminierung schützt nämlich nur, was es explizit beschreibt. So kann niemand wegen des Alters, der Herkunft oder des Geschlechts entlassen werden. Von Rauchern und von Übergewichtigen steht da nichts, weshalb diese auch nicht geschützt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Problem ist, dass solch eine Einstellung Schule machen könnte. Rauchen tötet, Übergewicht tötet. Warum nicht die Arbeiter zu einem gesunden Lebensstil zwingen, damit sie den Krankenversicherungen weniger kosten? Schon heute werden in Unternehmen Drogentests gemacht, auch wenn es die Arbeit nicht erfordert, nüchtern zu sein. &lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;width: 288px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;288&quot; height=&quot;500&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/rauchen.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Rauch bei der Arbeit bleibt erlaubt, solange er ungeniessbar ist.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Die Message, die man zwischen den Zeilen mitgeteilt bekommt, ist die: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeit raubt dir den Schlaf, den letzten Nerv, deinen gesunden Rücken und dein Lachen. Sie sorgt dafür, dass du urplötzlich oder langsam siechend verreckst.&lt;br /&gt;Nur die Arbeit hat ein Monopol darauf, dich fertig zu machen. Denk noch nicht mal daran, dir eigenmächtig etwas anzutun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzliches Beileid nach Florida. Und viel Glück den paar Angestellten von Westgate Resorts, die von einem Fernsehteam beim heimlichen Rauchen erwischt wurden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;via&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.local6.com/news/14537611/detail.html&quot;&gt;http://www.local6.com/news/14537611/detail.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 12 Nov 2007 14:33:15 +0100</pubDate>
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    <title>Wah?! Wie sehen die denn aus??</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/95-Wah!-Wie-sehen-die-denn-aus.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Also so wie die Jungen heutzutage, so waren wir ja noch nicht&lt;/em&gt;. Das ist das Standardblabla, wenn es um Gangster, Jugendgewalt, Ego-Shooter, komplett durchgestylte Kinder und um Youtubevideos geht. Seit meinen sweet 16 hörte ich solche Feststellungen immer wieder. &lt;em&gt;Ach, die heutige Jugend,&lt;/em&gt; ächzt die heutige Jugend. Ein Impuls der sicher auch bei folgendem Bild des Betrachters Hirn in Wallung bringen wird:&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/teens.jpg&quot;&gt;&lt;img height=&quot;246&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/teens.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vlnr: Sarah-Jane Odell (12), Bethany Conheeny (9), Belle Chapman (11) und Karolina Jackson (10)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Die Kinder auf dem Bild sind Ausdruck einer neuen Generation, die sexy Outfits nicht erst mit 14, sondern einen ganzen Tick früher entdeckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/pages/live/femail/article.html?in_article_id=473376&amp;in_page_id=1879&quot;&gt;Im Bericht zu dem Bild&lt;/a&gt; wird berichtet, dass immer mehr Kinder in England und Amerika einem Hype aufspringen, dessen Anzeichen wir alle schon zu erkennen glaubten: Damals, als wir klein waren, da waren wir doch noch viel unschuldiger, als die Kinder heute. Damals durften wir auch noch keine Handys haben und Pornos gab es vielleicht mal von einem älteren Bruder eines Kollegen und das war dann auch noch Softcore.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geehrte Generationsgenossen, ich denke das nicht!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe nie geglaubt, dass die Jugend über die Jahre verroht. Sie passt sich nur den Umständen an. Und das auch nur effektiver als all die alten Elefanten um sie herum. Schliesslich gibt und gab es das Gejammer über die verlorene Generation zu jeder Zeit, zu jeder Epoche. Schon Plato beschwerte sich darüber. Meine Generation bevorzugte Videogames gegenüber der Natur und mit zwölf sahen wir in meiner Schule alle aus wie Kurt Cobain, obwohl den gar niemand kannte (Der Grunge-Style war halt irgendwie in). Auch meine Generation war also &amp;quot;roher&amp;quot; als die vorherige.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sind es die Eltern?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man könnte die Eltern beschuldigen. Aber dann müssten deren Eltern und Grosseltern auch Mitschuld haben und so weiter. Schliesslich ist jeder in gewisser Weise Opfer seiner Erziehung. Die Schuld bei den Eltern ist schlicht müssig. Denn jeder hatte Eltern die Fehler machten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wieso sind die so drauf?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Werfen wir einen Blick auf die Situation der Kinder: Wie erlebt ein Kind im Kapitalismus denn so sein Leben? Es kommt auf die Welt, hängt ein paar Jahre auf Tagesstätten herum, kommt in den Kindergarten, Primarschule und BANG schon darf es sich mit der Frage herumquälen, was es denn bis zur Rente zu tun gedenkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kinder die auf dem Weg nicht effektiv sind, enden als generell angepisste Blogger, wie meiner einer, nehmen Drogen oder finden einen besseren Weg die ganze Scheisse möglichst angenehm zu durchschiffen. Es gilt sich auf den Arbeitsmarkt, auf die Erwachsenenwelt einzustellen. Wer verpennt, wird zurückgelassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;War etwas anderes zu erwarten?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn jetzt also das grosse &lt;em&gt;Oh mein Gott&lt;/em&gt; beim ansehen dieser &lt;em&gt;Kindermodels&lt;/em&gt; über die Mäuler rutscht, dann möchte ich einfach daran erinnern, dass die &lt;em&gt;verrohte Jugend&lt;/em&gt; genau das macht, was von ihr verlangt wird. Sie sollen sich anpassen, die Ellenbogen benutzen und sich ein persönliches Image zulegen. Denn ohne diese Eigenschaften gibt es keinen gutbezahlten Job. Und ohne gutbezahlten Job? Naja.. da bleibt nur das: Krüppeln, Depressionen und Alkohol vor der Glotze. Genau wie die Eltern. Und so ganz und gar nicht wie Paris Hilton.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hätten die Kindern Alternativen zum gemeinen Proletenleben, dann würden wir ja sehen, von welchem Leben sie zu träumen begännen... wobei die gefühlte Verrohung bei einer einer derart lebenslustigen Jugend wohl noch grösser wäre.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 07 Aug 2007 11:11:59 +0200</pubDate>
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    <title>Morgens im Bus</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/73-Morgens-im-Bus.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Ne eigenartige Szenerie ist es ja immer. Verkackt aussehende Menschen. Vor sich hin starrend, nach draussen starrend, schwere Fragen von allgemeinem Interesse beantwortend: &amp;quot;Und.. was hast du am Wochenende so gemacht?&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter diesen Menschen: Die Fröhlichen, die mit einem riesen Grinsen in den Bus steigen und den Morgen für den Beginn eines neuen Zeitalters zu halten scheinen. Die Verkaterten, meistens Männer im besten Alter, nach Aschenbecher stinkend und mit Augenringen gross wie realsozialistische Prachtbauten. Die jungen alleinerziehnden Mütter, welche die wenig beneidenswerte Aufgabe haben, Job und Baby zeitgleich unter einen Hut zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben den Schülern, Kindern und verkifften Hiphoppern waren heute Morgen meine Freundin und ich auf einem solchen Bus. Ich war sehr schlecht drauf, &lt;a href=&quot;http://www.unzustand.net/bruised.blogsport.de&quot;&gt;Bruised&lt;/a&gt; gings nicht besser. Ausserdem hatte sie ca. 3 Stunden geschlafen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sie an ihrer Haltestelle aussteigt, sagt Bruised laut &amp;quot;&lt;strong&gt;Arbeit scheisst mich so an&lt;/strong&gt;&amp;quot; und mit einer kurzen Pause &amp;quot;&lt;strong&gt;In meinem Kopf ist ein verdammter Sturm&lt;/strong&gt;&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie sie das sagte, wurde klar, was all die Gestalten im Bus gemeinsam haben: Wer sowas sagt, dem begegnet man mit ausweichenden Blicken, Achselzucken oder einem sehr sehr unsicheren oder gequälten Lächeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An alle Leute in den Bussen dieser Welt.. hört auf so zu tun, als ob ihr euer Leben liebt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danke&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 09 Jan 2007 08:28:17 +0100</pubDate>
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    <title>Wer hat dieses Paket bekommen?</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/65-Wer-hat-dieses-Paket-bekommen.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Ein Kumpel von mir arbeitet in nem grossen, grossen Lager. Als guter Kumpel von mir stinkt ihm natürlich die Arbeit, weil sie ihm sein potentiell süsses Leben versaut. In einem Ausbruch von Hass und Verzweiflung, auf der Suche nach Leben und alledem was möglich wäre, hat er ein Paket genommen, welches das Lager verlässt und sich der Welt mitgeteilt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Klick auf das Bild öffnet die grosse Version)&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt; &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/Bild077.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;113&quot; src=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/Bild077.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/Bild073.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;113&quot; src=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/Bild073.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Genosse, danke dafür!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Wer das Paket bekommt, soll sich doch bitte, mit Foto des Pakets, hier melden. Er/Sie gewinnt die Besichtigung eines Lagers, darf am Staplerfahrerrennen teilnehmen und ist Juror beim Freestyle-Warenlifting.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Ehrlich.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 13:36:05 +0100</pubDate>
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    <title>Ein Lied über Büroarbeit</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/50-Ein-Lied-ueber-Bueroarbeit.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Hab im Moment grad Youtubeitis... Naja. Es folgt ein Lied über die Arbeit im Büro, bzw. im sog. &amp;quot;Cubicle&amp;quot;, einem kleinen Raum, der aus Stellwänden gebaut wird.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wisst ihr was? Der Typ spricht mir gerade schwer aus dem Herzen....&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Vjonk_M7rvk&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 26 Oct 2006 12:41:04 +0200</pubDate>
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    <title>Tochtertag</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/46-Tochtertag.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Am 9. November ist der Internationale Tochtertag. An dem Tag kriegen alle Töchter von lohnarbeitenden Eltern die Gelegenheit Mammi und Papi beim Alltagstrott über die Schulter zu schauen. Gleichzeitig bekommen die Jungs an dem Tag in der Schule mit, was das Leben eines Hausmannes mit sich bringt. So weit, so gut. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie ich also noch am Überlegen bin, wie ich den Kleinen subtil beibringen kann, dass Lohnarbeit eine Katastrophe ist und sie sich nicht umsehen, sondern WEGRENNEN sollten, solange es noch IRGENDWIE geht, hör ich schon meine &amp;quot;werten&amp;quot; Mitarbeiter: &amp;quot;Och ist das sexistisch!&amp;quot;, &amp;quot;Die Mädchen werden wiedermal bevorzugt..&amp;quot;,&amp;quot;Da gehts wieder um so blöde Quotenregelungen&amp;quot;, &amp;quot;Vielleicht sind die Mädchen ja schon 18 und heiss&amp;quot;. Was mich fürchterlich ankotzt. Das hätten sie mal (und ich komme zum Punkt des Postings) Carly Fiorina sagen sollen. Die ehemalige CEO von HP hat nämlich ein Buch herausgebracht, in dem sie erzählt, wie es denn so für sie war, einen Job zu machen, den vor ihr nur Männer gemacht haben.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;240&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/3b.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ex-HP CEO Carly Fiorina&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #ffffff&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;So musste sie an Meetings in Strip-Clubs teilnehmen, wurde heimlich &amp;quot;Bitch&amp;quot; oder &amp;quot;Bimbo&amp;quot; genannt, die Presse redete von ihr mit Vornamen, bei Interviews gings um ihre Kleidung usw. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohl der übliche Wahnsinn, auf den Frauen in der Berufswelt treffen, aber insofern heftiger, als Carly Fiorina nicht einen Job machte, den niemand wollte - wie Sekretärin oder Putzkraft. Sondern einen sehr Begehrten..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;via &lt;a href=&quot;http://guerillawomentn.blogspot.com/2006/10/how-carly-lost-her-gender-groove.html&quot;&gt;Tennessee Guerilla Women&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 20 Oct 2006 16:22:03 +0200</pubDate>
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    <title>Arbeiten ist tödlich!</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/36-Arbeiten-ist-toedlich!.html</link>
            <category>Arbeitswahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;background-color: rgb(250, 255, 255);&quot;&gt;Raucher oder Nichtraucher. Wir kennen sie: Die Warnhinweise. &amp;quot;Rauchen ist tödlich&amp;quot;, &amp;quot;Rauchen tötet ihre Mitmenschen&amp;quot; oder so ähnlich. Auf allen Tabakprodukten ist eine solche (oder ähnliche) Warnung zu finden. Der Grund leuchtet ein. Rauchen ist schlecht für die Gesundheit und schädigt nach gängiger politischer Auffassung den &lt;strike&gt;Volkskörper&lt;/strike&gt; Staatshaushalt. Also will man die Bürger vor sich selbst beschützen, nebst Steuern und anderem also genau mit diesen Warnhinweisen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;background-color: rgb(250, 255, 255);&quot;&gt;Nun. Das ist sicherlich nett gemeint und alles. Aber ich halte das für wenig Konsequent. Es wird gewarnt vor Alkohol (also Drogen), Rasern, herannahenden Zügen, dunklen Tiefgaragen, Ausländer im Allgemeinen, Islamisten im Besonderen, Heuschrecken so gross wie Menschen, Kommunisten, Nazis, Viren, No-Go Areas UND SO WEITER.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;background-color: rgb(250, 255, 255);&quot;&gt;Doch vor der Todesfalle Nummer 1, der grössten Plage irdischen Lebens, dem Laster aller Humanoiden, dem Ende jeder Liebe und dem Anfang jedes Dahinscheidens warnen wir nicht. &lt;strong&gt;Wir warnen nicht vor der Arbeit!&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist noch nichtmal witzig, auch wenn sich das vielleicht so liest. Und auch wenn ich keine Statistik kenne, mit der ich meine Aussagen untermauern kann, so bin ich mir doch sicher, dass nichts die Gesundheit so sehr schädigt wie Arbeit. Es erzählt mir keiner, dass es Gesund ist, 40 Stunden die Woche im Büro, an der Kasse, in der Frittenbude, auf dem Bau, im Verkehr oder Lager zu verbringen. Diese Kacke zerstört uns seelisch wie körperlich und sollte schleunigst aufgehoben werden, so dass wir endlich tun können, was uns Freude bereitet und in dem wir wirklich aufgehen. Freie Tätigkeit, anstelle dieses dummen Geld-Nach-Hause-Bringen-Auch-Wenns-Kein-Spass-Macht Ding, das wir Arbeit nennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um die Menschen wiedermal vor sich selbst zu schützen fordere ich: Auf jeden Arbeitsvertrag gehört ein Warnhinweis, ähnlich wie auf Zigarettenpackungen. Damit das effizient geschieht hab ich bereits die bestehenden Zigaretten-Warnhinweise genommen und das Wort &amp;quot;Rauchen&amp;quot; durch &amp;quot;Arbeiten&amp;quot; ersetzt. Und siehe da! Dabei wird keine der Aussagen falsifiziert:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;323&quot; height=&quot;246&quot; src=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/arbeit.gif&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-right: 5px; padding-left: 5px;&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei A4-Seiten voller &amp;quot;Arbeitshinweise&amp;quot; zum Ausdrucken gibt es hier exklusiv als PDF: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/arbeitshinweise.pdf&quot; title=&quot;arbeitshinweise.pdf&quot;&gt;arbeitshinweise.pdf&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;(Die Etiketten haben genau die Grösse der Hinweise auf den Zigarettenschachteln. Also ausdrucken, ausschneiden, spass haben!)&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Sep 2006 12:56:01 +0200</pubDate>
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    <title>Attestlehre bei MacDo?!</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/25-Attestlehre-bei-MacDo!.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Gestern Abend wurde bei 10vor10 auf SF1 &lt;a title=&quot;Der Bericht auf SFDRS im RealPlayer Format&quot; href=&quot;http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?videourl=http%3A%2F%2Freal.sri.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2F10vor10%2F2006%2F10vor10_02082006.rm%3Fstart%3D0%3A08%3A17.245%26amp%3Bend%3D0%3A12%3A14.566&quot;&gt;ein Beitrag über die Attestlehre gesendet [RealPlayer-Stream]&lt;/a&gt; . Diese ist eine neue Form der Anlehre, dauert zwei Jahre und soll Schulabgängern mit schlechten Zeugnissen helfen, einen &amp;quot;Weg in den Arbeitsprozess&amp;quot; zu finden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Bericht wäre nicht weiter nennenswert, wäre da nicht eine prominente Firma, die darüber nachdenkt, ebenfalls eine Attestlehre anzubieten. Die Firma MacDonalds. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun. Ich habe niemals im Mac gearbeitet und ich kenne nicht die &lt;strong&gt;vielen&lt;/strong&gt; Facetten eines solchen Betriebes. Da ich aber in meinem Bekanntenkreis welche kenne, die im Mac gearbeitet haben und ihn glücklich wieder verliessen, will ich folgende Frage stellen: Was zur Hölle will mir ein MacDonalds Restaurant während zwei Jahren beibringen? Wie ich einen Burger blind, mit verbundenen Händen, aufgehängt an meinem Füssen und mit 2.5 Promille braten, zusammenstellen und ausgeben kann? Denn dafür brauch ich vielleicht zwei Jahre Training.. wenn ich &lt;strong&gt;ständig&lt;/strong&gt; 2.5 Promille im Blut hab!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich will hier niemandem was unterstellen, aber mir drängt sich doch der Verdacht auf, dass es sich in diesem Fall bei der Attestlehre um eine Beschaffung billiger Arbeitskräfte handelt. Oder brauch ich neuerdings eine Ausbildung als RestaurationsfachassistentIn um mich im Mac, wie Marx es sagen würde, &amp;quot;ausbeuten&amp;quot; zu lassen? Na?&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Aug 2006 13:20:52 +0200</pubDate>
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