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    <title>Unzustand - Politisches</title>
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    <pubDate>Tue, 20 May 2008 11:39:44 GMT</pubDate>

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    <title>Neue Apartheid?</title>
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            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In Südafrika kam es in den letzten Wochen vermehrt zu Ausschreitungen gegen Ausländer. Bilder von brennenden Simbabwern geistern durch die Medien. Sie sind es, die die Wut der Südafrikaner am meisten zu spüren bekommen. Aber auch Somali, Pakistani und überhaupt jeder dessen Aussehen nicht &amp;quot;typisch&amp;quot; Südafrikanisch ist, werden Opfer der Gewalt. Es geht soweit, dass Beobachter von einer neuen Apartheid sprechen. Dabei genügt ein flüchtiger Blick, um zu erkennen, dass davon keine Rede sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:69 --&gt;&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;188&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/01020118352100.serendipityThumb.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Südafrika wird immer als der Vorzeigestaat im Afrika porträtiert. Eine erfolgreiche &amp;quot;Regenbogennation&amp;quot;, die von EU und UNO zu der sog. ersten Welt gezählt wird. Nichtsdestotrotz ist Südafrika ein Land voller Menschen, die in prekären sozialen Verhältnissen, Arm und ohne Arbeit leben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeitslosigkeit betrug im Dezember 2006 27%. In den Townships dürften es über 40% sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländerfeindlichkeit ist ein Problem, das Südafrika schon länger hat, die Zunahme der Gewalt im Mai 08 ist aber eine bisher nicht da gewesene. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keine 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid, so ist man versucht zu sagen, werden die Unterdrückten selber zu Unterdrückern. Dieser Vergleich ist aber so falsch wie ahistorisch. Die Apartheid war das System einer bourgeoisen Klasse - der weissen Minderheit - mit dem Zweck ihr Eigentum und Reichtum gegen die schwarze Mehrheit zu verteidigen. Die aktuellen Geschehnisse haben ein gänzlich anderes Wesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;It&#039;s the economy, stupid&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun ist der Hass gegen Ausländer laut verschiedenen Blogberichten nichts neues. Die öffentliche Meinung ist die gleiche wie sie hier in Europa nur zu bekannt ist: Ausländer seien schuld an Jobverlust, Kriminalität und Wohnungsnot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Xenophobie durch jahrelange Arbeitslosigkeit und einem Leben in Townships vor Städten die so reich aussehen in Gewalt mündet, wenn gleichzeitig die Lebensmittelpreise explodieren, sollte nicht weiter verwundern. Die Ausschreitungen darf man dadurch keinesfalls entschuldigen, man kann sie aber besser verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vorwiegend jungen Menschen, die auf die Strasse gehen, sind in der Geschichte schliesslich nicht die Ersten, die ihre schlimme Situation an Menschen auslassen, denen es nicht besser geht. Auch wenn verschiedene Gruppen in Südafrika auf den menschenverachtenden Kapitalismus verweisen, so ist doch noch ein langer Weg, bis sich diese Einsicht bei den Randalierenden verbreitet. Wer Hunger hat, dem ist schliesslich nicht nach komplizierten Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn also der Apartheid-Vergleich gezogen wird, oder von der Regierung mit mehr Polizei gedroht wird (die Ausländer auch nicht wie Menschen behandelt), dann macht das die Situation nur schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jahrelange Armut trifft auf Lebensmittelkrise.&lt;br /&gt;
Es braucht kein Genie um zu erkennen, dass das zu massivsten Problem führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer nun glaubt, dass eine neue Krise des Kapitalismus zu seiner Aufhebung führen kann, dem sei hiermit ein erster Gegenbeweis unterbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Quellen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Dank geht an dieser Stelle an die Leute von &lt;a href=&quot;http://www.blacklooks.org/&quot;&gt;BlackLooks&lt;/a&gt;, die wie immer gute Analysen und Hintergrundinformationen zu den Geschehnissen in Afrika zur Verfügung stellen. Mein Post hier ist nur Zusammenfassung und Übersetzung mehrerer dort geposteter und gelinkert Blogbeiträge.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 20 May 2008 13:26:01 +0200</pubDate>
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    <title>Tod den Emos</title>
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            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Tage da reibt man sich ob der Ereignisse in dieser Welt die Augen und fragt sich ob man in einem verrückten Roman eines betrunkenen Clowns gelandet ist, der seine Acid-Visionen auf Papier bringt. Heute ist so ein Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mexiko bilden sich dieser Tage spontan Mobs, die Emo-Kids suchen, finden und verprügeln. Die Emos ihrerseits demonstrieren für den Schutz ihrer &amp;quot;Minderheit&amp;quot;. Die Presse stellt sich auf die Seite der Emos, was den Mob erst recht in Rage bringt, weil Emo als Mainstream-Genre damit scheinbar vom Kommerz unterstützt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;What - ich mein - WHAT THE FUCK!?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ein Video aus den mexikanischen Nachrichten. Keine Ahnung was gesagt wird, aber die Bilder sprechen Bände:&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/v/fJPeffMSzVA&quot; class=&quot;abp-objtab-06877054458674564 visible ontop&quot; title=&quot;Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren&quot; style=&quot;left: 0px ! important; top: 0px ! important;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot; wmode=&quot;transparent&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/fJPeffMSzVA&quot; /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Dass Emos nicht sonderlich beliebt sind, war mir klar. Dass alle ein Problem mit dieser Szene haben kann ich mir noch dadurch erklären, dass Emos tendenziell metrosexuell aussehen, viel über ihre Gefühle reden und manchmal Musik hören die inhaltlich so süss ist, dass Mariah Carey im Kontrast wie Metalgrindcore klingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das aneckt macht Sinn, wenn man sich die Reihen der Emogegner ansieht:&lt;br /&gt;Skins, Metalheads, Punks &amp;amp; Rockabillys sind am lautesten in Ihrem Hass gegen die pubertierenden Emokids. Sie sind es auch, die in Mexiko rumrennen und den Emos auf die Nase geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum sie das tun und weshalb sich eine grösser werdende Anti-Emo-Welle gegen den angeblichen Mainstream des Emo so explosiv entwickelt ist zur Zeit noch schwierig zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Leute die den Startschuss in einer Fernsehsendung sehen, wo ein Moderator Emos zur Sau machte. (Der Moderator sprach sich heute gegen die Gewalt aus).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere, krudere Stimmen behaupten, dass die Regierung das Emogenre als Mittel nutzt, eine Generation von Kids hervorzubringen, die unpolitisch und bürgerlich ein Leben ohne Widerrede führen. Der Mob selbst sieht sich angeblich als &amp;quot;reinigende&amp;quot; und politische Bewegung, die Mexiko als zerfallendes Gebilde begreift, dass es durch Aufstände zu retten gilt. &lt;/p&gt;Es kursieren sogar Verschwörungstheorien, die besagen, dass der Aufstand durch die Regierung selbst initiiert wurde, um Sympathien für die Emoszene zu erzeugen, um sie damit zu stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle kann der einleitende Abschnitt nur revidiert werden. Kein Clown auf keiner existierenden Droge könnte sowas erdichten. Wer einen Beweis dafür sucht, dass das Leben die spannensten und obskursten Geschichten schreibt, dem kann gratuliert werden. Beweis gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich erwarte ich immer noch, dass jeden Moment jemand hinsteht und diese Geschichte als virale Werbekampagne, genialier Hoax oder falsche Übersetzung einer Agenturmeldung entlarft. Bis dahin sitze ich auf mein Pult, kacke auf die Maus und warte darauf, dass der verrückte Nero mit seiner Geige das allerletzte Lied spielt.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer ihn noch nicht kennt: Hier ein älterer Beitrag von mir über eine Emoparty auf der ich mal war:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://unzustand.net/archives/7-Hippie-Core.html&quot;&gt;http://unzustand.net/archives/7-Hippie-Core.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 18:10:17 +0100</pubDate>
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    <title>Pornos gegen Vergewaltigungen?</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/106-Pornos-gegen-Vergewaltigungen.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;In den USA sorgt die rasante Abnahme von Vergewaltigungen für Diskussionsstoff. Sexuelle Gewalt hat in den letzten 25 Jahren um 85% (sic!) abgenommen. Einige Blogger verweisen darauf, dass sich im gleichen Zeitraum das Internet ausgebreitet und damit die Anzahl verfügbarer Pornographie rapide vervielfacht habe. Pornographie helfe Männern &amp;quot;Druck abzubauen&amp;quot;, wodurch sie sexuelle Gewalt nicht mehr interessiere. Das bestätigt Porno-User und bringt Konservative zur Weissglut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;220&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/rapechart.jpg&quot; width=&quot;304&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Bei der Frage, ob die Ausbreitung von Pornographie sexuelle Gewalt eindämmt, wird etwas ganz wichtiges vergessen. Pornos sind nicht selten Aufnahmen von Vergewaltigungen. Prominentes Beispiel ist der vielzitierte Film &amp;quot;Deep Throat&amp;quot;, der 1972 in den Mainstream Einzug hielt:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Linda, etwa 20 Jahre alt, hat sexuelle Probleme. Angeblich hatte sie noch nie einen Orgasmus. Auch ihre Freundin Helen kann nicht weiterhelfen und der von ihr für Linda organisierte Gruppensex befriedigt nur sie selbst. Daraufhin wird Linda zu Dr. Young geschickt, der mittels eines Fernrohrs feststellt, dass Linda keine Klitoris hat – zumindest nicht da, wo andere Frauen sie haben. Er findet den verschollenen Kitzler aber bald darauf in Lindas Kehle, woraufhin sie ihre Erfüllung per Oralsex sucht und auch findet.&lt;/em&gt;(&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Linda_Lovelace&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Linda_Lovelace&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Hauptdarstellerin Linda Boreman (aka Linda Lovelace) hat mehrmals Vergewaltigungen am Set durch ihren damaligen Ehemann Chuck Traynor beschrieben, der sie zur Heirat zwang.&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Meine Einführung in die Prostitution war eine Gruppen-Vergewaltigung durch fünf Männer, arrangiert von Mr. Traynor. Es war der Wendepunkt in meinem Leben. Er drohte mich mit der Pistole zu erschiessen, wenn ich nicht mitmachen würde. Ich hatte niemals zuvor Analsex und es riss mich auseinander. Sie behandelten mich wie eine Gummipuppe, sie hoben mich hoch, trugen mich hier hin, dorthin. Sie spreizten meine Beine nach Belieben, pressten ihre Dinger an und in mich, spielten &amp;quot;Reise nach Jerusalem&amp;quot; mit Teilen meines Körpers. Niemals zuvor war ich so ängstlich, geschändet und erniedrigt in meinem Leben. Ich fühlte mich wie Müll. Ich nahm an pornographischen Akten gegen meinen Willen teil, um nicht getötet zu werden...Das Leben meiner Familie war bedroht.&lt;/em&gt;(Linda - frei übersetzt von &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Lovelace&quot;&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Lovelace&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nun gibt meines Wissens keine Zahlen zu Vergewaltigungen in der Porno-Industrie, vielleicht weil die Linie zwischen Vergewaltigung und &amp;quot;Arbeit&amp;quot; in diesem Business eine sehr dünne ist. Ich habe das Buch nicht zur Hand, aber in &amp;quot;Pornified&amp;quot; von Pamela Paul, wird diese Seite der Industrie anhand von Beispielen ausführlich beschrieben. Sex-Arbeit ist prekär und oftmals unmenschlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Davon ausgehend, kann man sich den Jubel ob dem Rückgang sexueller Gewalt sparen. Denn weder die Porno-Industrie, noch die Prostitution liefern Daten, die zum Interpretieren dieses Rückgangs nötig wären. Wichtige Fragen werden nicht gestellt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ab wann ist Sex mit einer Prostituierten eine Vergewaltigung. Bzw. ab wann wird sie als solche statistisch erfasst?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Wieviel mehr Frauen arbeiten in der Zwischenzeit in der Sex-Industrie und wie ist ihre Situation dort?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ist die Ausbreitung von Pornos ein Ausbreitung von Softcore oder Hardcore-Material?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ist der Sexismus damit zurückgegangen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zumindest die letzte Frage muss eindeutig mit Nein beantwortet werden. Die Geschlechter-&amp;quot;Wissenschaft&amp;quot; feiert ein Revival. Die Auffassung von Mann und Frau als vermeintlich eindeutige Geschlechter, die sich gegensätzlich gegenüberstehen, ist weit verbreitet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin kein Statistiker. Aber ich bin doch immer wieder überrascht, wie blind sich viele Menschen an Statistiken wagen, die ein komplexes Feld sind. Die Bullshit Alarm-Glocken müssten hier bei jedem Läuten. Wenn für den Sinkflug der einen Kurve der Steigflug der anderen hinhalten muss, könnte man nicht einfach die Kurve der Klimaerwärumg für alle sinkenden Kurven heranziehen? Vielleicht ist die Klimaerwärumg die Ursache weil.. Vergewaltigungen.. was weiss ich.. passieren weil Männer kalt haben?! Also bitte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist durchaus interessant, dass die sexuelle Gewalt in den USA rückläufig ist. Es macht Sinn, das zu Untersuchen. Ohne Sexismus-Diskussion ist die ganze Chose aber so sinnentleert wie Dialoge in Schmuddelfilmen. Wobei diese Dialoge wenigstens noch zum nächsten Akt überleiten.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Jan 2008 15:03:20 +0100</pubDate>
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    <title>Das Stubenhocker-Manifest</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/103-Das-Stubenhocker-Manifest.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Ein Gespenst geht um in Europa -  das Gespenst des nimmermüden Partygängers. Menschen aller Couleur verbünden sich zu einer homogenen Meute, mit dem gemeinsamen Ziel, die Woche, den Alltag, das Ganze und Falsche im hedonistischen Rausch zu ertränken. Das Gespenst verachtet Drückeberger und Langeweiler, Stubenhocker und Trübsalblaser. Wer Fragen stellt wird mit Verachtung bestraft. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird Zeit für die Ghostbuster dieser Welt, sich gegen diesen Schein der Glückseligkeit zu vereinigen!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;203&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/BingeG_600x406.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Fight! For your right! To paaaaaarty!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Discos und Bars sind das Mekka eines jeden halbwegs sozialen Wesens. Genau genommen ist es das Hardcore-Mekka. Denn einmal im Leben hingehen reicht nicht. Jedes Wochenende, vor jedem Feiertag und jedes Mal wenn jemand den Gedanken äussert, muss die Reise unternommen werden. Hinein ins Vergnügen, auf zur Lust, zur Freiheit oder besser: zum Einheitsbrei. Egal ob Grossstadt oder 1000-Seelen Kaff. Jeder muss weg, muss raus, muss irgendwohin. Ein Dogma, dem kein gesunder Mensch widersprechen sollte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man könnte meinen, &amp;quot;Jedem das Seine&amp;quot; würde das Thema abhacken. Doch jeder, der es schon einmal gewagt hat, vor anderen auf sein Recht auf Party zu verzichten, weiss was passiert:&lt;br /&gt;Von ungläubigem Glotzen zu hasserfülltem Keifen zu mitleidigem Kopfschütteln fläzt es einem die ganze Palette menschlicher Abscheu entgegen. &amp;quot;Du Langeweiler!&amp;quot;, &amp;quot;Komm doch auch es wird super toll&amp;quot;, &amp;quot;Pfft, na dann bleib doch zuhause, du Loser&amp;quot; - Es gäbe hundert Beispiele.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kommt einem Christusmord gleich, das Nachtleben als das zu Brandmarken was es in 99% der Fälle ist: Ödes Saufen bei viel zu lauter Musik mit Gestalten die rumhängen, weil sie eben immer rumhängen. Allzu Oft bleibt es bei langweiligen Gesprächen mit langweiligen Menschen. Wer hat schon was zu erzählen, nach einer Woche Arbeit? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man lacht in Ekstase mit Menschen, die man bei Tageslicht noch nicht mal um Feuer bitten würde. Es kommt zu Schlägereien und Randale - was zwar wirklich lustig sein kann - doch nie bleibt ein wirkliches Gefühl der Befriedigung. Es kann alles passieren. One-Night Stand, grosse Liebe, leuchtende Momente - doch letztlich bleibt nichts. Erinnerungen an die besten Abende gibt es nicht. &lt;em&gt;Wenn ich weiss wo ich bin war die Party scheisse&lt;/em&gt; rappt K.I.Z passend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es braucht keine sensible Seele, um zu verstehen, wieso alle den Rausch suchen. Zu finden gibt es trotzdem nichts. Flatrate-Partys sind nur die schwache Spitze eines einerlei gedimmten, reizlosen und langweiligen Lebens im grauen Kapitalismus. Keine Droge, kein Rausch der Welt kann das ändern. Es bleibt nur die Illusion.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die wirkliche Tragik des Zwangs rauszugehen, zu erleben, zu konsumieren ist die: Dadurch dass jedeR jedes Wochenende rausgeht, verliert das Erlebnis auf Piste an Wert. Es sind die Leute die jeden Samstag weggehen, die man gemeinhin antrifft, anstelle derer die einfach Lust hatten rauszugehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne: Mögen die saufenden Rampensäue vor den langweiligen Stubenhockern zittern. Die Langeweiler haben nichts zu verlieren als das soziale Ansehen. Sie haben eine Welt voller intelligenter Abende mit wortgewandten Menschen zu gewinnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allen Trends zum Trotz gibt es einen Event, der mit erstaunlicher Kontinuität eine gehaltvolle Alternative zu öden Discobesuchen darstellt: Der &amp;quot;Jour Fixe&amp;quot; der Gruppe Eiszeit, jeden ersten Freitag im Monat in Zürich. Näheres dazu auf &lt;a href=&quot;http://www.eiszeit.tk/&quot;&gt;eiszeit.tk&lt;/a&gt; - Die Kritik in diesem Text wendet sich explizit NICHT an diesen wundervollen Anlass.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Oct 2007 16:23:19 +0200</pubDate>
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    <title>Über Homosexuelle im Iran</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/102-UEber-Homosexuelle-im-Iran.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Ahmadinedschad hat an der Columbia University keine Liebe für Homosexuelle gezeigt. Im Iran, so der Präsident, gibt es keine. Einige Kommentatoren wiesen bissig darauf hin, dass alle Nicht-Heteros wohl einfach Tod sind. &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.serendipityThumb.gif&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.homanla.org/New/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.homanla.org/New/07.09.24.Outed-X.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch wenn das den konservativen Iranern nur recht wäre, entspricht es schlicht nicht der Wahrheit. Es gibt ein Queer-Movement im Iran, dass unter grösster Gefahr für ihre Menschenrechte einsteht. Eine Dokumentation des amerikanischen Senders CBC porträtiert diese Bewegung. (Links am Ende des Beitrags)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Doku dauert insgesamt etwa 20 Minuten. Es treten Schwule vor die Kamera, die vergewaltigt, ausgepeitscht und misshandelt wurden. Es wird gezeigt, wie sich Schwule treffen und es kommen äusserst interessante Fakten zutage. So fördert der Iran doch tatsächlich Geschlechtsumwandlungen von Homosexuellen, welche die teure Operation über sich ergehen lassen, nur um legal zu lieben wen sie wollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Menschen in der Doku werden unzensiert gezeigt, obwohl Sie dafür erschossen, gefoltert oder ausgepeitscht werden können. Wie der Sender am Ende Doku aber verspricht, geschah dies auf ausdrücklichen Wunsch der beteiligten Personen, die nicht länger schweigen wollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hut ab vor diesen Menschen. Ich kann mir nicht vorstellen, diese Menge von Mut aufzubringen. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links zu zwei iranischen Queer Bewegungen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.irqo.net/&quot;&gt;http://www.irqo.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.homanla.org/&quot;&gt;http://www.homanla.org/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Doku:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Bei einigen Interviews ist die Qualität der Untertitel sehr schlecht. Der Kommentator erläutert aber immer die Aussagen)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/FAzMuHyg8Eg&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/0QMcfSuJkMo&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/zUZiMCsNNcQ&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 09:47:02 +0200</pubDate>
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    <title>Klimaerwärumg für alle!</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/100-Klimaerwaerumg-fuer-alle!.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Im August 2003 starben europaweit über 35&#039;000 Menschen an den erhöhten Temperaturen. Nach diesem Sommer war sich, dank einer intensiven Berichterstattung seitens der Medien, jeder bewusst dass es wärmer wird. Die Diskussion gehört inzwischen zum Alltag, deshalb tun Politiker alles, der ganzen Scheisse kühlend entgegenzutreten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie sich herausstellt, dürften die Hitzetoten nur eine Seite der Medallie sein. Bjørn Lomborg, dänischer Politologe und Statistiker, zeigt in seinem neuen Buch &amp;quot;Cool It&amp;quot; auf, dass es zumindest den Menschen in Europa besser geht, seit es mit der Temperatur bergauf geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/coolit.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/coolit.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;195&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;h5&gt;Warum die Wärme Leben rettet&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;Allein in England fallen laut BBC pro Winter um die 25&#039;000 Menschen der Kälte zum Opfer. Das hat damit zu tun, dass sich ärmere Menschen die Heizung gar nicht leisten können und ihre Körper deswegen höherem Stress ausgesetzt sind. Das führt letztlich zu Herz &amp;amp; Kreislaufproblemen - ganz ähnlich wie bei hoher Hitze. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun sind das wohlgemerkt die Zahlen aus England. Das macht 25&#039;000 Tote aus einem Land gegen 35&#039;000 Tote aus ganz Europa. Lomborg geht nun davon aus, dass selbst wenn der menschliche Körper sich an die zunehmende Hitze nicht gewöhnt, es statistisch gesehen weniger Tote gibt, wenn es wärmer wird. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich kommen noch ganz andere Faktoren dazu, wie der ansteigende Meeresspiegel und Wetterveränderungen, doch die Kritik die Lomborg formuliert bleibt die gleiche: Der offensichtlich grosse Tatendrang in der Politik, jetzt &amp;quot;mal was&amp;quot; gegen die Klimaveränderung zu tun, basiert auf allem möglichen, nur nicht auf wissenschaftlichen Fakten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ob er Recht hat muss sich noch herausstellen. Aber item - ich hab mir gleich mal sein Buch bestellt, falls es mich erleuchtet, schreibe ich mehr darüber.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://discovermagazine.com/2007/sep/global-warming-the-great-lifesaver&quot;&gt;http://discovermagazine.com/2007/sep/global-warming-the-great-lifesaver&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg&quot;&gt;Wikpedia über Bjørn Lomborg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 04 Sep 2007 11:13:33 +0200</pubDate>
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    <title>USA: Aufruf zum Generalstreik</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/98-USA-Aufruf-zum-Generalstreik.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Jap, richtig gelesen: Generalstreik. Auf einer Website steht der Aufruf am 11. September 2007 zu streiken, einen Tag lang nichts zu kaufen und nicht zur Schule zu gehen. Der Aufruf, so der Plan, soll sich von der Website viral verbreiten und damit die Leute auf die Strasse locken. Sinn des Streiks? &amp;quot;Alles&amp;quot; soll besser werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;215&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/strike.gif&quot; width=&quot;206&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Generalstreik der üblichen Verdächtigen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie sich herausstellt, ist der Generalstreik kein Streik im klassischen Sinne. Es geht nicht darum, bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. Es geht nicht um Lohnerhöhungen, Stellenabbau oder Arbeitnehmerforderungen im Allgemeinen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es soll gegen den Irak-Krieg, gegen den Abbau von Bürgerrechten, gegen Lügen, Tyrannei, Faschismus, die Medien, die Regierung und für die angeblich verschleierte Wahrheit von 911 gekämpft werden. Einen Tag lang.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn im Moment nicht gesagt werden kann, welchen Erfolg dieser Aufruf haben wird, so ist doch zu vermuten, dass am Ende die üblichen Verdächtigen auf die Strasse gehen.. Studenten, Alternative und der ganze Rest. Diejenigen, die also sowieso jeden 11. September demonstrieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wieso die meisten Arbeiter nicht streiken werden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Lage in den USA ist durchaus keine besonders rosige. Prekäre Arbeit, wenig Lohn, der Krieg im Iraq und das kaum noch vorhandene Vertrauen in die Regierung Bush, sowie die vielen Menschen die glauben, dass eben diese Regierung was mit dem 11. September zu tun hat, sind nur prominente Ausdrücke der wachsenden innenpolitischen Probleme.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotzdem werden kaum ArbeiterInnen diesem Streikaufruf folgen. Er wird von keiner Gewerkschaft und insofern von keiner spezifischen Arbeiterschaft getragen, es bestehen keine Streikkassen und keine Sicherheit den eigenen Arbeitsplatz nach dem Streiktag noch zu besitzen. Joe Sixpack, der an irgendeinem Fliessband arbeitet läuft schlicht Gefahr, am 12. September fristlos entlassen zu werden. Denn die meisten oder wenigstens viele seiner Kollegen werden arbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die viel zu breit angelegte Botschaft zum Streik wird ihr übriges tun. Gegen den Krieg, die Medien, Überwachung, Unterdrückung, Tyrannei, Faschismus und Lügen? Und dann noch mit den ganzen Verschwörungsheinis aus dem College auf der Strasse stehen? Dazu noch die sinnlose Kauf-Nix Aktion? Kaum vorstellbar dass das viele ArbeiterInnen anspricht..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine neue Form von Generalstreik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wirklich interessant am Aufruf zum Generalstreik ist letztlich nur die Aufmachung, das virale Marketing und die Verwurzelung im Internet. Soweit mir bekannt, ist dies der erste Streik, der aus dem Schoss des Internets kommt. Die Website zu dem Streik ist mit allen möglichen Social Networking Diensten verknüpft, womit sie anscheinend eine einmalige Mund-zu-Mund Verbreitung erreichen will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es scheint als ob das moderne, soziale Web langsam aus dem &amp;quot;Ich bin dein Freund, du bist mein Freund&amp;quot; Stadium herauswächst. Eine Veränderung die zu begrüssen wäre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie dem auch sei. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Aufruf den Menschen die Möglichkeit eines Streiks wieder ins Gedächnis ruft, damit eines Tages &lt;strong&gt;richtig &lt;/strong&gt;gestreikt wird, ohne dass einfach tausend Verschwörungsfritzen auf die Strasse gehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing&quot;&gt;Was ist virales Marketing?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.strike911.org/&quot;&gt;Die (hübsche) Website mit dem Streikaufruf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;hints id=&quot;hah_hints&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 13 Aug 2007 16:38:36 +0200</pubDate>
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    <title>Besetzungen in Südafrika bis zur WM illegal</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/93-Besetzungen-in-Suedafrika-bis-zur-WM-illegal.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;2010 findet in Südafrika die erste Fussball Weltmeisterschaft auf dem Kontinent statt. Wer sich vor dem Gedanken fürchtet, bei der WM zwischen armen schwarzen Kindern und Slumbewohnern zu stehen, kann sich jetzt entspannen. Südafrika will die arme landlose Bevölkerung rechtzeitig ausser Reichwweite bringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Moment wird in Südafrika ein Gesetz diskutiert, dass Landeigentümer und Gemeinden dazu verpflichten soll, die illegale Besetzung von Geländen und Gebäuden aktiv zu verhindern. Mit anderen Worten: Die Townships sollen geräumt, die Ländereien weisser Farmer geleert werden.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;div style=&quot;width: 500px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;341&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/township.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Soweto darf nicht mehr sein&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 255);&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch wenn Bewegungen der Landlosen das Gesetz verhindern wollen, unter anderem in dem sie möglichst viel Land besetzen, werden sie nur mit massivem Aufwand verhindern können, was scheinbar im FIFA-Forderungskatalog steht: Südafrika darf nicht wie eine World-Vision-Werbung aussehen. Nicht wenn weisse Touristen kommen..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;http://www.blacklooks.org/2007/07/landless_fighting_back.html&quot;&gt;Landless fighting back&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gefunden auf &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.blacklooks.org/&quot;&gt;&lt;em&gt;www.blacklooks.org&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; einem Gruppenblog in dem BloggerInnen aus Afrika über Afrika, Gender, Rassismus, Kapitalismus und die ganze restliche Scheisse schreiben. Lohnt sich, ein Auge darauf zu halten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;hints id=&quot;hah_hints&quot; /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://unzustand.net/archives/93-Besetzungen-in-Suedafrika-bis-zur-WM-illegal.html#extended&quot;&gt;&quot;Besetzungen in Südafrika bis zur WM illegal&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 12 Jul 2007 12:53:22 +0200</pubDate>
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    <title>Geldof zu den Ausschreitungen</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/90-Geldof-zu-den-Ausschreitungen.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Bob Geldof (mein neuer Kumpel) sagte übrigens zu den Ausschreitungen, man solle die Stimme und nicht die Faust gegen Armut erheben... Also lieber über Brötchen reden, als die Fensterscheiben einhauen, die uns vom guten Brötchen trennen (...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Echt.... MAKE BOB GELDOF HISTORY!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 04 Jun 2007 11:24:37 +0200</pubDate>
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    <title>Der schwarze Block ist politisch</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/89-Der-schwarze-Block-ist-politisch.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der offensichtlich sehr gut organisierte schwarze Block ist nicht (so) unpolitisch, wie ihm nach den Ausschreitungen in Rostock vorgeworfen wird. Was Leser dieses Blogs hoffentlich wissen, oder zumindest gleich lernen, hat der schwarze Block seine Legitimation. Ein Kommentar dazu:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2007/06-04/037.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2007/06-04/037.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 03 Jun 2007 21:30:43 +0200</pubDate>
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    <title>Gutmenschen Bullshit verdammter!</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/88-Gutmenschen-Bullshit-verdammter!.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bob Geldof ist einer der Guten. Er will Armut Geschichte werden lassen. Heldenhaft organisiert er Live-Aid Konzerte. Überrumpelten Politikern entlockt er das eine oder andere Versprechen. Früher sang Bob „I Don’t Like Mondays“, heute weint er wegen hungernder Kinder in Afrika.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wenn er nicht gerade weint oder sich über seinen Wohlstand schämt macht Bob Geldof alle möglichen guten Sachen. Gestern durfte er sogar den Platz des Chefredaktors bei der deutschen Bild einnehmen. Sein Blatt wurde heute massig verkauft. Er ist eben ein lieber Junge, der Bob.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 98px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/250px-Bob_Geldof_Rock_am_Ring_1987.jpg&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img height=&quot;150&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/250px-Bob_Geldof_Rock_am_Ring_1987.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;98&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Bob Geldof&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Schade nur, dass in dem Blatt mehr Müll steht als auf irgendeiner Müllhalde in irgendeiner afrikanischen Stadt. Da werden obskure Organisationen wie World-Vision empfohlen, die niemandem helfen, weil es nichts bringt einem einzelnen Kind etwas zu geben. Ein „Afrikanisches“ Model wird nackt gezeigt, schliesslich sind schwarze Models auch hübsch (und in Afrika praktischerweise dünn). Es wird der sofortige Bau von was weiss ich wie vielen Brunnen gefordert. Ausserdem braucht es Geld für Afrika. Die ganzen korrupten Politiker haben ja noch zuwenig.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das lächerlichste dabei ist, dass Geldof nach all den Jahren in denen er seinen Scheiss schon macht immer noch nicht geschnallt hat, dass es kein „Afrika“ gibt. Warum wird in entwicklungstechnischer Hinsicht in Deutschland zwischen Ost und West unterschieden, während ein Kontinent dreimal so gross wie Europa mit 53 Staaten als ein grosses ganzes angesehen wird? Natürlich hat „Afrika“ Probleme. Aber die sind regional. Nicht alle Afrikaner hungern, nicht alle haben Durst, nicht alle haben Krieg, nicht alle haben zuwenig Ressourcen usw.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Entwicklungshilfe ist zum einen schwierig, weil alles Licht auch Schatten wirft. Der neue Brunnen in einem Dorf in der Wüste lockt Nomaden mit tausend Tieren an, führt zu Streit und mit etwas Pech zu kämpferischen Auseinandersetzungen. Ein Wasserprojekt in einem trockenen Gebiet bringt vielleicht die Malaria. Essen das verteilt wird schwächt die lokale Wirtschaft. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 229px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img height=&quot;180&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/bild.jpg&quot; width=&quot;229&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die erste Seite der heutigen Bild&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;„Hilfe“ ist ein schwieriges Geschäft, das Leuten überlassen werden sollte, die in ihrem Leben mehr gemacht haben als an irgendwelchen Gigs auf ihrer Gitarre rumzuschrubben. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Also Bob, wenn du dies liest (jaja…). Es ist okay, dass du so ein lieber Junge bist. Es ist okay, wenn du weinen musst, okay wenn du alle armen Kinder eigenhändig füttern willst. Aber bitte, bitte überlass die Arbeit den Erwachsenen. Vielleicht darfst du dann auch mal ein armes Kind adoptieren. Wenn dir Angelina eins abgibt.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ach und….. bitte halte dich doch von Zeitungsredaktionen fern.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Danke. Hast das Herz am rechten Fleck.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;u&gt;Links:&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;- &lt;/font&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bild.de/&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Bild.de mit dem ganzen Grauen&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;- &lt;/font&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Geldof&quot;&gt;&lt;font face=&quot;georgia,times new roman,times,serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die rührende Geschichte von Bob auf Wikipedia&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;BACKGROUND: #faffff&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Fri, 01 Jun 2007 12:09:45 +0200</pubDate>
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    <title>Impressionen aus Äthiopien</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/85-Impressionen-aus-AEthiopien.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Unzustand Bericht aus Dire Dawa, mit dem ein Tag auf einer Reise verarbeitet werden sollte, die neben solchen Impressionen auch viele sehr sehr schöne Momente hervorbrachte und weiter hervorbringen wird.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meistens sind es Kinder, die einen zuerst entdecken. &amp;quot;Forenschi, Forenschi&amp;quot; schreien sie. Es kommen Weisse, echte Weisse! Genau so war das auch heute morgen im 5000 Personen zählenden Flüchtlingskamp in Dire Dawa - Ostaethopien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Flüchtlinge die Dort untergebracht sind, haben ihr Hab und Gut bei einer grossen Flut verloren, die vergangenen August einen Teil der Stadt komplett weggespült hat. &lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://unzustand.net/uploads/514flower.jpg&quot;&gt;&lt;img height=&quot;100&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/514flower.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Dire Dawa&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bloss weg hier&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich kennt man sie ja aus dem Fernsehen. Die Zelte, die dünnen Menschen, die hungrigen, fragenden Blicke. Es ist nicht völlig unbekannt. Aber normalerweise kann man auf MTV zappen und dem Flavor Flav dabei zusehen, wie er sich bei seiner Partnersuche selbst vermarktet. Ist man wirklich vor Ort, ist das etwas anders.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man in einem Camp wie diesem traurige Menschen erwartet, liegt man falsch. Da war keine Trauer. Es wurde viel gewunken, gegrinst, gelacht, freundlich genickt. Die einzigen Menschen mit herunterhängenden Mundwinkeln waren meine beiden Begleiter und ich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man zwingt sich hinzusehen, zwingt sich, die Realität zu akzekptieren, aber kann es nicht. Man will einfach nur raus. Will nicht sehen, riechen, hören, was um einen rum passiert.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;215&quot; src=&quot;http://unzustand.net/uploads/EthiopianFloodDisaster2.jpg&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nach der Flut&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bitte nicht Fotografieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Raus wollen alle. Schliesslich sind die Menschen schon bald ein Jahr dort. Verstehen, wieso das so ist, das kann niemand. Die lokalen Verantwortlichen bauen zwar neue Häuser, probieren Schutzwälle zu bauen, um künftige Fluten kontrollieren zu können, aber das geht nur schleppend voran und ist zumindest teilweise unterdimensioniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist schwierig zu sagen, bei wem der Fehler liegt. Sind es Regierungsstellen die zu langsam arbeiten, sind es allzu bürokratische Strukturen, oder ist das schlicht nicht so einfach wie man es sich vorstellt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fakt ist, dass die blanke Wut einer Frau auf die Regierung mehr als verständlich ist, als uns auf dem Platz verboten wurde, Fotos zu machen. Nicht dass das irgendetwas ändern wuerde, denn es gibt eine Unmenge von Bilder aus Lagern und Katastrophengebieten, die rein gar nichts nützen. Doch den Betroffenen die Möglichkeit zu nehmen, ihre Realität anderen (vor allem fremden) Menschen mitzugeben, kann der Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der letzte Eindruck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie wir also in unserem Jeep durch das Lager fuhren (wir durften den Jeep auch nicht verlassen), konnte ich mich dem Gedanken nicht verwehren, dass dieses Lager so aufgelöst werden könnte:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch die Bewohner, blutig, mit folgendem Polizeieinsatz, dessen Bilddokumentation noch viel schärfer verboten, aber gleichzeitig auch viel nötiger waere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch wie es halt so ist. Wir fuhren um die Ecke und die Bilder um uns herum verschwanden und nur schwache Worte blieben, um das gesehene zu beschreiben.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 05 May 2007 15:38:56 +0200</pubDate>
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    <title>Der französische Revisionismus</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/66-Der-franzoesische-Revisionismus.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p&gt;Ich beschäftige mich im Moment intensiv mit Ruanda, in erster Linie mit dem Genozid von 1994. Was während, vor und nach diesen blutigen Monaten geschah.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Interesse geweckt hat ein interessanter Text von Telepolis, der die Rolle Frankreichs in Ruanda beleuchtet. Erklärt wird die unrühmliche Geschichte der &amp;quot;Grande Nation&amp;quot; und aktuelle Ereignisse, von denen ich keine Ahnung hatte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24109/1.html&quot;&gt;Telepolis über den Geschichtsrevisionismus von Frankreich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Telepolis-Text ist hochspannend und lässt einzig die Vorgeschichte etwas vermissen, die es hier zu lesen gibt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.histinst.rwth-aachen.de/default.asp?documentId=82&quot;&gt;http://www.histinst.rwth-aachen.de/default.asp?documentId=82&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für alle die das Thema noch nicht kennen: Lesen! Wenn Fragen auftauchen, bitte kommentieren. Ich hatte sehr viele, die ich mir in der Zwischenzeit beantworten konnte. Also bevor ihr googelt...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 15:21:17 +0100</pubDate>
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    <title>Enteignung, Zensur und Polizeibrutalität in China</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/56-Enteignung,-Zensur-und-Polizeibrutalitaet-in-China.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eines der eher seltenen Videodokumente über die Zustände im Hintergrund des &amp;quot;Ökonomie-Wunders&amp;quot; China:&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div ontop=&quot;true&quot; style=&quot;padding-left: 0px; display: none;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;padding-left: 0px; display: none;&quot; ontop=&quot;true&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div ontop=&quot;true&quot; style=&quot;padding-left: 0px; display: none;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;embed width=&quot;400&quot; height=&quot;345&quot; align=&quot;middle&quot; src=&quot;http://www.metacafe.com/fplayer/299695/underground_video_of_tyranny_in_china.swf&quot; wmode=&quot;transparent&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;via &lt;a href=&quot;http://digg.com/videos_educational/Underground_Video_Of_Tyranny_In_China&quot;&gt;Digg&lt;/a&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 19 Nov 2006 18:37:32 +0100</pubDate>
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    <title>Klassiker lesen</title>
    <link>http://unzustand.net/archives/44-Klassiker-lesen.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Der letzte Prolet)</author>
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    &lt;p align=&quot;left&quot;&gt;...und bei Gelegenheit &amp;quot;Alle Macht den Räten&amp;quot; taggen / rufen / sagen / tätowieren. Dann reichts wiedermal für ein Lächeln!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum? Darum: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da mir heute die Arbeit wiedermal ganz besonders stinkt, bin ich rumgesurft. Dabei bin ich auf die anarchistisch rätekommunistische &lt;a href=&quot;http://labandavaga.antifa.net/&quot;&gt;La Banda Vaga Page&lt;/a&gt; gestossen (die ich kannte). Auf der Page fand ich dann Erich Mühsam&#039;s &amp;quot;Alle Macht den Räten&amp;quot; (das ich, zu meiner Schande, nicht kannte). &lt;a href=&quot;http://labandavaga.antifa.net/rubrique.php3?id_rubrique=4&quot;&gt;Als PDF&lt;/a&gt;. Sehr zu empfehlen! (Es sind effektiv nur rund 12 Seiten)&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 195px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;239&quot; src=&quot;http://www.unzustand.net/uploads/muehsam.jpg&quot; width=&quot;195&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erich Mühsam im KZ Oranienburg&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Ich hab zwar immer noch keinen Bock auf Arbeit. Und lächeln kann ich auch nicht. Aber ich hatte gerade Gänsehaut:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p&gt;Es gehört ein Wille dazu, der Berge versetzen kann. Der Wille der Detailkrämer des Zweifels und der Besorgnisse reicht aber gewöhnlich noch nicht einmal dazu, einem Ideal zuliebe die Uhrkette zu versetzen. [..] &lt;br /&gt;Es ist wahr, die Formel &amp;quot;Alle Macht den Räten!&amp;quot; bedeutet das Bekenntnis zu einer vollständigen Umwälzung der Grundlagen des gesellschaftlichen Seins. Gegen eine Revolution von den Wurzeln aus aber sträubt sich der Mensch, der noch irgend Hoffnung hat, aus den Wurzeln der Gegenwart Kraft zu saugen. Nur wem die Gegenwart nichts mehr bietet als Abscheu vor ihren Erbärmlichkeiten und Tücken, wird einer Zukunft den Weg frei machen wollen, auf den kein Erbgut des Früheren mitgenommen werden kann. [..]&lt;br /&gt;Wer aber fragt:Wird es nicht wieder so kommen? Sind es nicht Menschen, mit denen ihr ausziehen wollt, die Freiheit zu errichten, schwache, autoritäre, geknechtete, knechtende, gehorsame und törichte Menschen? Wie wollt ihr fertig werden mit den Widerständen der geistigen Trägheit und der anerzogenen Ehrfurcht vor Kirche, Schule, Familie und Staat? – wer so fragt, dem wollen wir entgegensetzen unsern Willen, unsern Mut und unsre Überzeugung. &lt;strong&gt;Denn die Gegenwart soll an die Zukunft keine Fragen stellen, sondern Forderungen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 13:33:48 +0200</pubDate>
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