Über Homosexuelle im Iran
Ahmadinedschad hat an der Columbia University keine Liebe für Homosexuelle gezeigt. Im Iran, so der Präsident, gibt es keine. Einige Kommentatoren wiesen bissig darauf hin, dass alle Nicht-Heteros wohl einfach Tod sind.
Auch wenn das den konservativen Iranern nur recht wäre, entspricht es schlicht nicht der Wahrheit. Es gibt ein Queer-Movement im Iran, dass unter grösster Gefahr für ihre Menschenrechte einsteht. Eine Dokumentation des amerikanischen Senders CBC porträtiert diese Bewegung. (Links am Ende des Beitrags)
Die Doku dauert insgesamt etwa 20 Minuten. Es treten Schwule vor die Kamera, die vergewaltigt, ausgepeitscht und misshandelt wurden. Es wird gezeigt, wie sich Schwule treffen und es kommen äusserst interessante Fakten zutage. So fördert der Iran doch tatsächlich Geschlechtsumwandlungen von Homosexuellen, welche die teure Operation über sich ergehen lassen, nur um legal zu lieben wen sie wollen.
Die Menschen in der Doku werden unzensiert gezeigt, obwohl Sie dafür erschossen, gefoltert oder ausgepeitscht werden können. Wie der Sender am Ende Doku aber verspricht, geschah dies auf ausdrücklichen Wunsch der beteiligten Personen, die nicht länger schweigen wollen.
Hut ab vor diesen Menschen. Ich kann mir nicht vorstellen, diese Menge von Mut aufzubringen.
Links zu zwei iranischen Queer Bewegungen:
http://www.irqo.net/
http://www.homanla.org/
Die Doku:
(Bei einigen Interviews ist die Qualität der Untertitel sehr schlecht. Der Kommentator erläutert aber immer die Aussagen)



