Tochtertag
Am 9. November ist der Internationale Tochtertag. An dem Tag kriegen alle Töchter von lohnarbeitenden Eltern die Gelegenheit Mammi und Papi beim Alltagstrott über die Schulter zu schauen. Gleichzeitig bekommen die Jungs an dem Tag in der Schule mit, was das Leben eines Hausmannes mit sich bringt. So weit, so gut.
Wie ich also noch am Überlegen bin, wie ich den Kleinen subtil beibringen kann, dass Lohnarbeit eine Katastrophe ist und sie sich nicht umsehen, sondern WEGRENNEN sollten, solange es noch IRGENDWIE geht, hör ich schon meine "werten" Mitarbeiter: "Och ist das sexistisch!", "Die Mädchen werden wiedermal bevorzugt..","Da gehts wieder um so blöde Quotenregelungen", "Vielleicht sind die Mädchen ja schon 18 und heiss". Was mich fürchterlich ankotzt. Das hätten sie mal (und ich komme zum Punkt des Postings) Carly Fiorina sagen sollen. Die ehemalige CEO von HP hat nämlich ein Buch herausgebracht, in dem sie erzählt, wie es denn so für sie war, einen Job zu machen, den vor ihr nur Männer gemacht haben.

So musste sie an Meetings in Strip-Clubs teilnehmen, wurde heimlich "Bitch" oder "Bimbo" genannt, die Presse redete von ihr mit Vornamen, bei Interviews gings um ihre Kleidung usw.
Wohl der übliche Wahnsinn, auf den Frauen in der Berufswelt treffen, aber insofern heftiger, als Carly Fiorina nicht einen Job machte, den niemand wollte - wie Sekretärin oder Putzkraft. Sondern einen sehr Begehrten..



